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Kurse für Orientierungsreiten am 23. - 24. Juni 2007 in Kogl

BERICHT von Hannelore Pfauser, die als Teilnehmerin in Kogl war.

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Am 23. und 24. Juni 2007 fand in Kogl unter der Leitung von Herrn Ing. Rudolf Waleczka ein vom LFV NÖ veranstalteter Orientierungsreitkurs statt, der auch für WanderreitführerInnen als Fortbildung anerkannt wurde.

Die Reitanlage wurde für diesen Kurs von der Reitergruppe St. Rochus zur Verfügung gestellt. 

Theorie und Praxis wurden uns von Frau Dr. Ingrid Gampe-Benedict und Herrn Martin Zeiml in anschaulicher Weise nahegebracht. Die Vorträge wurden sehr verständlich gehalten und es blieben keine Fragen offen. 

Begonnen wurde am Samstag Vormittag mit der Begrüßung, Einführung, sowie den theoretischen Grundlagen für Kartenkunde, welche wir anschließend in der Natur anwenden konnten.

Wir bekamen Hinweise, wie man eine Marschzahl zustande bringt und wurden auf besondere Merkmale als Orientierungspunkte (Buschreihen, Waldgrenzen, Telefon-Oberleitungen, Masten, Bäche, Hügel etc.) aufmerksam gemacht. Weiters erhielten wir Anleitung, wie man eine Karte einnordet. Gegen Mittag erfolgte eine ausführliche und interessante Information über den Ablauf eine TREC C. 

Nachmittags bereiteten sich ReiterInnen und Pferde auf die ersten Reiteinheiten vor.Die in 3 Gruppen (Gelände, Springgymnastik und PTV) aufgeteilten TeilnehmerInnen machten sich auf den Weg zu ihrer Einheit.

Die Einheit für das Springen wurde von Manfred Rust , der jeweils in gewohnter Weise, erstklassig auf jeden einzelnen Teilnehmer einging, abgehalten. Bodenstangen, die für alle drei Grundgangarten vorbereitet waren, dienten zur Gymnastizierung und zum „Warmwerden“. 

Nach  Beendigung der Springgymnastik ging es mit dem Gelände weiter.

Der Veranstalter Alfred Mai (Reitverein St. Rochus), unterstützt von „Altmeister“ Erwin Chloupek, stellte eine erstklassige Trainings-Stiege mit 12 Stufen zur Verfügung.

Weiters war noch ein Steilhang, eine Holzbrücke, und eine Furt für die TeilnehmerInnen vorhanden. Beim Überwinden der Hindernisse achteten die TrainerInnen sehr auf die gleichmäßige Vorwärtsbewegung der Pferde und korrekten Sitz der ReiterInnen. Jedes Hindernis stellte eine Herausforderung für ReiterIn und Pferd dar. 

Nach dem Gelände wurden uns die korrekte Bewältigung der Hindernisse einer PTV genauest erklärt. Das Labyrinth war für einige größere Pferde zwar sehr schwierig, aber durch die erstklassige Betreuung von Fr. Dr. Gampe-Benedict und Herrn Martin Zeiml durchaus zu schaffen.

Weitere Aufgaben waren das „gerade“ Rückwärtsrichten, Slalom, schmaler Pfad, unter tiefhängenden Ästen durchreiten und schließlich auch das Öffnen und Schließen eines Gatters.

Allen Teilnehmern wurde bewusst, dass eine PTV nicht nur Spaß bereiten kann, sondern auch höchste Konzentration von ReiterIn und Pferd fordert. 

Am Sonntag ging´s bereits in der Früh los. Die Übungen vom Vortag wurden gefestigt. Bei der Springgymnastik wurde als Abschluss die Überwindung eine Baumstammes, den alle Teilnehmer bravourös schafften, angeboten. 

Der Wettergott war uns – nach den Unwettern an den Vortagen – gut gesinnt. Die Tagestemperaturen lagen um die 28°C und die Pferde konnten nach jeder Einheit am Waschplatz abgekühlt und versorgt werden. 

Am Nachmittag gab es Gelegenheit, das Erlernte in Form eines kleinen Orientierungsrittes (K&K) anzuwenden. Bei der Streckenlegung wurde sehr auf ReiterIn und Pferd eingegangen.

Davor bekamen wir noch einige Tipps und Tricks auf den Weg mit, wie man einen Orientierungsritt am besten bewältigt. Alle TeilnehmerInnen kamen gesund und wohlbehalten durch das Ziel. 

Die Pferde aller TeilnehmerInnen waren in gut  eingestreuten Boxen untergebracht. Wir wurden mit Speis und Trank in gewohnter „Superqualität“ von Familie Hochrieder bestens versorgt. Die Stimmung während des Kurses war ausgezeichnet. 

Der gesamte Kurs war erstklassig organisiert und wurde professionell durchgeführt. Die Zeiteinteilung wurde rechtzeitig bekannt gegeben, sodass keinerlei Hektik aufkommen konnte. Es gab keine Wartezeiten, alle waren immer pünktlich zur Stelle. 

Als Fortbildung für WRF war es bisher die beste Veranstaltung, an der ich teilgenommen habe.  Es wurde das Wissen aufgefrischt, neue Möglichkeiten gelehrt, sich im Gelände sicher und gezielt fortzubewegen, und es wurde uns allen der derzeitige Trainigszustand von ReiterIn und Pferd bewusst gemacht.  

Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung. 

Hannelore Pfauser

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Vielen Dank für diesen Bericht vom NÖ Team !!!!!!!!!!

 Hier sind die Ergebnisse des Übungsrittes!!