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Kurse für Orientierungsreiten am 23. - 24. August 2008 in Grub i. Wienerwald.

Ein Bericht von Lisa Klimek, die am OR Kurs teilgenommen hat:

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Ein schwungvolles Wochenende zu Ferienende

Wer hätte gedacht, dass das Wetter Gnade walten lassen würde? Der Boden blieb weitgehend trocken, ebenfalls die teilnehmenden Reiter und Pferde, sowie Springtrainer Rudolf Krippl und Kursorganisatoren Karin und Martin Zeiml in perfekter Zusammenarbeit mit Referentin für Orientierungsreiten in N.Ö. Brigitte Tentschert.

Erfolgreich - ja, das war das Wochenende vom 23. auf den 24. August 2008 auf jeden Fall. Austragungsort war Stall Posseth mitten im gemütlichen Örtchen Grub in Niederösterreich. Dazu eine pralle Zahl an angereisten Reitern und Pferden, also gute 15 Teilnehmer, welche alle bestens versorgt und untergebracht wurden.

Start der Sprunggymnastik und PTV Hindernis „Besichtigung“ war nach einer ersten, gemeinsamen Begrüßung am geschotterten Reitplatz um neun Uhr. Die stalleigene Galoppbahn mitsamt dem welligen Grasterrain diente als Übungsgelände und war ausreichend und gut mit den verschiedensten Hürden bestückt. Zuvor in drei Gruppen aufgeteilt, begann nun das Training für die erwartungsvollen Pferdebesitzer mit dem jeweiligen Gruppenleiter.

Bei Herrn Krippl gab es erste Einschätzung und Förderung in Können von Ross und Reiter bei einigen Gymnastikreihen und kleineren Sprüngen, sowie Bergauf- und Bergabreiten.
Bei Karin Zeiml und Brigitte Tentschert wurden Vertrauens- und Gelassenheitsübungen trainiert. Das waren: Tor öffnen, Brücke überqueren, Wasser durchwaten, schnelles Auf- und Absteigen, sowie bergauf- und abführen auch über Hindernisse.
Weiter, bei Martin Zeiml angelangt, durfte man zu etwas mehr Geschicklichkeitspraxis antreten. Gefordert wurde flotter Galopp und akrobatische Sattelfestigkeit beim Ducken unter „Tiefhängende Äste“, Durchschreiten eines kleinen Labyrinths, Durchreiten von 6 Holzpfählen in möglichst flottem Tempo mit möglichst gut kontrolliertem Pferd, Galoppieren eines Ganges aus Holzstangen und Stillstehen in vorgegebenem Kreisbereich.

Nachdem jede Gruppe einige Zeit bei einem Leiter verbracht und die Pferde an die Übungen herangeführt hatte wurde um 12:30 Uhr zur Mittagspause geläutet. Nach einem gemeinsamen Mittagsschmaus ging es auf zu einem Ritt in zwei Gruppen geleitet von Ehepaar Zeiml.

Es galt Erfahrung beim Orientieren zu sammeln. Es hatte jeder einen Kompass und eine Karte in Händen zu tragen und nach der Reihe die Verantwortung zu übernehmen, seine Abteilung um einige Kurven und Weggabelungen zu geleiten, bis der Nächste ihn ablöste. Knifflige Situationen wurden zusammen gelöst und gut überstanden um danach zufrieden und erschöpft einen anstrengenden und gedankenbeflügelten Tag zu beenden.

So ging es auch nach dem folgenden Morgengrauen weiter. Drei Gruppen, drei Reiteinheiten mit drei Bereichen etwas unterschiedlicher Aufgaben für Reiter und Pferd.
Bei der Springgymnastik wurden Probleme behoben, neue Aufgaben gestellt und herausfordernde Springkombinationen für Fortgeschrittene geboten, bis ein Meter Höhe, dazu Auf- und Tiefsprung für extra Mutige.

Restliche PTV Hürden wurden ausgiebig geübt und sogar in dynamischen Kombinationen nacheinander geritten. So in einem flüssigen Galopp durch den Gang, unter die „Tiefhängenden Äste“ und geschickt durch einen nicht zu unterschätzenden Slalom.

Der zweite Vormittag verging noch etwas schneller als der Vorangegangene und man konnte deutlich erkennen, welche Ruhe die Pferde in den nun nicht mehr ganz neu und unlösbar erscheinenden Situationen gewonnen hatten. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Abschluß der PTV Übungen.

Fast am Ende des Kurses angelangt, sollte man nun noch bei einem kleinen Testritt das frisch gelernte festigen und sein Wissen unter Beweiß stellen. Die Reiter wurden in Paaren zu sieben Gruppen auf einen bestimmten Weg mit Kontrollpunkten geschickt, wie man sie auf einem TREC Turnier findet. Es fanden alle wieder zurück und die Siegergruppe bekam sogar einen kleinen Preis.

Der Ritt bildete fast das Ende deshalb, weil das Wochenende erst bei einem gemeinsamen, fröhlichen Hoch und einem Glas Sekt seinen letztendlich sehr harmonischen Ausklang fand.

Lisa Klimek

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Vielen Dank für diesen Bericht an Lisa  !!!!!!!!!!

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